Kälteschutz in Technikzentralen: 7 Dinge aus der Praxis

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Industrie-Isolation ist anders als Wohnungsbau. Hier zählen Materialwissen, Detail-Präzision und Geduld. Sieben Erkenntnisse aus Projekten in Technikzentralen, Heizzentralen und Industriebauten:

1. Geschlossenzellige Dämmstoffe sind Pflicht

Bei Kälteleitungen unter Umgebungstemperatur muss die Dämmung diffusionsdicht sein. Sonst entsteht Kondensat in der Dämmung, die Dämmung verliert ihre Wirkung und fängt zu rotten an. Synthetischer Kautschuk (z. B. Armaflex) ist hier Standard.

2. Dämmstärken nach SIA 384/1

Die SIA-Norm 384/1:2022 gibt klare Mindestdämmstärken vor. Wir orientieren uns immer an diesen Werten und gehen oft darüber hinaus, denn die zusätzlichen Millimeter rechnen sich über die Lebensdauer der Anlage.

3. Armaturen sind die Schwachstelle

Pumpen, Ventile, Flansche und Bögen sind oft die Stellen, an denen Energieverluste entstehen. Wir fertigen massgeschneiderte Dämmkapseln, die abnehmbar sind, für Wartung und Revision.

4. Saubere Stossfugen

Jede Stossfuge muss zu 100 Prozent geschlossen sein. Wir verkleben mit speziellem Kautschukkleber und prüfen jeden Anschluss visuell und mit Thermografiekamera.

5. Witterungsschutz nicht vergessen

Aussenliegende Leitungen brauchen zusätzlich eine Aluminium- oder Edelstahl-Ummantelung gegen UV und Niederschlag. Sonst altert die Dämmung in 5 bis 10 Jahren.

6. Brandschutz prüfen

In Technikzentralen gelten spezielle Brandschutzanforderungen. Wir kennen die VKF-Vorschriften und arbeiten mit zugelassenen Brandschutzdämmstoffen.

7. Dokumentation

Jedes Projekt wird mit Fotos, U-Wert-Berechnungen und Materialnachweisen dokumentiert. Das hilft bei Service, Wartung und Versicherungsnachweisen.

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